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Was ist eigentlich mentales Training?

Mentales Training ist die geistige Vorstellung einer Tätigkeit oder eines Bewegungsablaufes ohne motorische Ausführung. Die Art der Vorstellung kann auf verschiedene Weise erfolgen. Du kannst dir die eigenen Bewegungen vorstellen, oder die anderer Personen (z.B.: deines Trainers oder die eines deiner Vorbilder). Wenn auch die visuelle Vorstellung hier überwiegt, so spielen auch emotionale Komponenten eine Rolle (z.B.: Tast- und Bewegungssinn). Es liegt in der Verantwortung der Trainer, diese Methode des Lernens zu erlernen, zu nutzen und an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben.

 

Welche Ziele hat Mentales Training?

LERNEN

Mentales Training, durchgeführt im Wechsel mit praktischen Übungen, kann das Erlernen von Bewegungen merklich beschleunigen.

PRÄZISIEREN

Bewegungen, die bereits erlernt wurden, können durch wiederholtes Vorstellen des Ablaufes, in der Feinform verbessert werden. Schwachstellen, z.B. in der Technik, können durch konzentrierte geistige Wiederholung stabilisiert werden

STABILISIEREN

  • 1. stabilisieren der Bewegung durch mentales Training in Erholungspausen während den Pausen im Training

  • 2. während Phasen der Krankheit oder eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten

  • 3. ausschließen von Ängsten durch vorheriges, mehrmaliges mentales Durchdenken

  • 4. konzentrative Einstimmung vor Wettkämpfen

 

Arten des mentalen Trainings

Observatives Training

Eines der besten Möglichkeiten des Mentalen Trainings ist das Observative Training. Observatives Training ist Lernen durch Imitation, in dem du Personen beobachtest, die die zu erlernende Bewegung ausführen (z.B.: Vormachen der Übungen oder Bewegungen durch deinen Trainer). Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle:

Faktor

Möglichkeiten

Bemerkung

die motorische Erfahrung des Beobachters

Stufe des Lernens

 

Je größer die Erfahrung des Beobachters ist, desto effizienter wird der Lerneffekt. Je mehr Erfahrung, desto mehr Einzelheiten kann man „lesen".

emotionale Beziehung zwischen Beobachter und zu Beobachteten

Sympathie, Idolfunktion, Bewunderung

Genannte Punkte können positiv motivieren und den Beobachter stark aktivieren.

die Qualität der ausgeführten Bewegung des Beobachteten

Anfänger, Fortgeschrittener, Meister

Das Ergebnis ist sehr stark abhängig von der gezeigten Leistung des zu Beobachtenden. Hier werden u.U. Leitvorstellungen geprägt.

die Darstellungsart der Bewegung

Fotoserie, Video, Live

Livedemonstrationen sind immer eindrucksvoller und detailgenauer als Videos oder Fotoserien.

die Beobachtungssituation

Entfernung, Winkel

Durch die Möglichkeit der Veränderung der Beobachterposition können wenig versteckte Bewegungsdetails entstehen.

der Grad der Konzentration

evtl. Ablenkungen

Ablenken lassen bedeutet immer eine Reduzierung der Wahrnehmung auf das Wesentliche.

die Länge der Beobachtung

Häufigkeit der Betrachtung

Häufige Wiederholungen fördern immer den Lernprozess.

Teile der Bewegung die vorrangig wahrgenommen werden

Bedingt durch die jeweilige Stufe des Lernens, werden evtl. nur bestimmte Teile der Bewegung vorrangig wahrgenommen

Hier steht die Aufgabe für den Ausbilder, den Schüler auf Feinheiten in der Bewegung aufmerksam zu machen und dessen Beobachtungsgabe zu schärfen.

Evtl. Sprechprozesse während der Vorführung

Erläuterung während der Bewegung, vor der Bewegung, nach der Bewegung

Für die bessere Informationsverarbeitung sind auch Sprechprozesse von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Verbale Erläuterungen während einer Demonstration verbessern die Aufnahmefähigkeit.

 

Verdecktes Wahrnehmungstraining

Hier konzentrierst du dich nicht auf eine zu beobachtende Bewegung, sondern du versuchst dir die Bewegung eines anderen geistig vorzustellen.

 

Verbales Training

Das Wort hat eine sehr große Bedeutung beim Erlernen von Bewegungen und können, geschickt gewählt, den Lernprozess um einiges verkürzen.

 

Ideomotorisches Training (auch "Carpenter-Effekt")

Bereits 1854 stellte man fest, dass die intensive Vorstellung einer Bewegung die Tendenz zu ihrer Ausführung hervorruft. Schon bei gedachten Bewegungen konnte eine verstärkte Durchblutung der Muskeln festgestellt werden. Man wies u.a. nach, dass bei der Vorstellung einer Bewegung eine schwache Kontraktion der Muskeln hervorgerufen werden kann.

Es ist unmöglich, sich eine Bewegung intensiv vorzustellen und gleichzeitig das zu der Ausführung gehörende Körperteil völlig entspannt zu lassen.


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